Executive Women International: Birmingham, AL

Bebauungsplan städtebaulicher Vertrag

Das Projekt begann mit der Entwicklung von Zielen für eine nachhaltige Stadtentwicklung, indem es ein Bild davon veranschaulichte, wie die Stadt – nachhaltig in allen Segmenten des städtischen Lebens – in Zukunft aussehen soll. Das Leitbild und der Masterplan berücksichtigen alle Dimensionen des städtischen Lebens (Stadtplanung, Bildung, Mobilität, Wirtschaft, Energie, Partizipation und Kommunikation, soziale Fragen, Freizeit und Lebensqualität sowie Kultur) und unterscheiden sich damit von anderen Stadtentwicklungsstrategien, die sich oft auf Raumplanung oder wirtschaftliche Entwicklung konzentrieren. Sie bauen auf einem ganzheitlichen Blick auf das städtische Leben auf, einschließlich des Wissens der Bürger und auch unter Berücksichtigung der Untrennbarkeit von Themen. Bei der Ausarbeitung dieser Entwicklungsziele und Umsetzungsmaßnahmen wurde deutlich, dass sich politische, ökologische und soziale Bedingungen im Laufe der Zeit ändern können und dass es mindestens ebenso wichtig ist, flexible und adaptive Instrumente (dynamische Dokumente) sowie Lernstrukturen und -institutionen zu entwerfen, die eine kontinuierliche Anpassung an sich verändernde Rahmenbedingungen ermöglichen. Eine enge Zusammenarbeit zwischen allen städtischen Akteuren (Bürger, Zivilgesellschaft, politische und administrative Vertreter) sorgte für eine hohe Qualität des Entwicklungsprozesses und ermöglichte einen tiefgreifenden Lernprozess unter allen Beteiligten. Die Vereinbarung, diese Zusammenarbeit fortzusetzen, sichert Lernstrukturen für die Zukunft. Heute beginnt die Stadt gerade, Schritte zur Vernetzung mit anderen Städten auf nationaler Ebene zu unternehmen. In diesem Beitrag vergleichen wir einerseits den Allgemeinen Stadtentwicklungsplan (GUDP) von Sofia mit seinem Konzept der polyzentrischen Entwicklung und zum anderen die bisherigen Ergebnisse seiner Umsetzung. Wir analysieren die GUDP, d. h. ihre Hauptziele in Bezug auf die Form des Wachstums und ob die GUDP die Entwicklung einer polyzentrischen städtischen Struktur vorsieht; wir untersuchen die Form des geplanten Ausbaus in den Vororten; wir prüfen, ob der Plan entsprechende Instrumente für die Umsetzung einer polyzentrischen Struktur verwendet; und ob der Plan relevante Kriterien für die Schaffung einer solchen Struktur festlegt.

Wir konzentrieren uns auch auf die Frage, ob die GUDP in der Lage ist, die räumliche Struktur der Stadt zu beeinflussen und ob, soweit es bereits bestimmte Ergebnisse der Umsetzung des GUDP gibt, die tatsächliche Stadtentwicklung den Zielen der GUDP und der beabsichtigten polyzentrischen Form entspricht. Unser Ziel ist es, Antworten auf folgende Fragen zu geben: Obwohl die Probleme der Suburbanisierung (im modernen Sinne) im aktuellen Masterplan von Sofia – dem Allgemeinen Stadtentwicklungsplan (GUDP) von 2007 – nicht behandelt werden, ist Polyzentrizität ein wichtiges und deutlich herausragendes Ziel des Plans. Polyzentrizität, als ein Konzept, das darauf abzielt, die zentralen Stadtgebiete zu erhalten (oder zu erhalten) und die Entwicklung neuer Zentren und Siedlungen in Vororten zu fördern, ist in allen Plänen Sofias seit den 1940er Jahren enthalten. Eigentlich ist die aktuelle GUDP der vierte Masterplan der bulgarischen Hauptstadt, der polyzentrische Formen in den stadtnahen Gebieten der Stadt fördern will. Technische Aspekte der Stadtplanung umfassen die Anwendung wissenschaftlicher, technischer Prozesse, Überlegungen und Merkmale, die an der Planung von Flächennutzung, Stadtplanung, natürlichen Ressourcen, Verkehr und Infrastruktur beteiligt sind. Die Stadtplanung umfasst Techniken wie: Vorhersage des Bevölkerungswachstums, Zonierung, geografische Kartierung und Analyse, Analyse von Parkflächen, Vermessung der Wasserversorgung, Identifizierung von Transportmustern, Erkennung des Bedarfs an Nahrungsmitteln, Zuweisung von Gesundheits- und Sozialdienstleistungen und Analyse der Auswirkungen der Landnutzung.

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